Donnerstag, 25. Juni 2009

Outeiro, 25.6.2009

Heute morgen, um 5.30h, bin ich losgestiefelt (eine Stunde vor Abfahrt des Zuges) , um den weit ausserhalb liegenden Bahnhof zu finden. Nach einem Fehlversuch, der mich 2km gekostet hat, habe ich den rettenden Bahnhof doch noch rechtzeitig gefunden. Insgesamt hat der Zug während der 2-stündigen Fahrt per Tunnel eine Anzahl von Paessen "unterfahren". Mir wurde ganz anders, als ich die Bergwelt sah, die ich hätte meistern müssen. Das hätte meinen Füssen den vorzeitigen Rest gegeben.Nachdem ich bei Nieselregen in Outeiro angekommen bin, setze ich meine Fussregeneration mit leichtem Spaziergang fort.
Moderne Brücke... ...mit Aussichtsplattform...... und Römerbrücke, 2000 Jahre alt, nebeneinander.
Auch so sieht Ourense aus
...und abends Fiesta
Köstliche Landesprodukte, die ich wegen der Ryanair-Beschraenkungen leider nicht mitnehmen kann.
Fuer Christina!

Mein Plan zum Einlauf in Santiago nimmt Gestalt an. Am 27. starte ich nach Cea.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Puebla de Sanabria, 24.6.2009

Carlos, Juan und Juergen sind heute morgen wieder ohne mich losgelaufen. Ich muss mich um meine Fuesse kuemmern und schauen wie es weitergeht. Deshalb : Waesche- und Fusspflege !!! Auch der Rest braucht eine Pause!Im Castillo befindet sich das "Casa de Cultura" mit Internet

Puebla de Sanabria, 23.6.2009

...und in der Ferne die Berge Galiziens mit noch ein wenig Schnee auf den GipfelnBeeindruckend, der erste Anblick von Puebla de Sanabria Bin heute mit Carlos und Juan gelaufen, die ich unterwegs zufaellig wiedertreffe. Juergen ist waehrend einer Pause "auf und davon".
Die Ueberraschung folgt am Abend: Er sitzt in unserer Herberge und klagt wieder ueber Wadenprobleme. Eigentlich hat er vor, noch einige km weiter zu laufen. Auf Carlos Anregung hin sind wir zusammen zum Lago gefahren, um unsere "Fahrgestelle" zu kuehlen.
Auf dem Foto ist der Lago de Sanabria zu sehen, ein ehemaliger Gletscher See

Cernadilla, 22.6.2009

Ich bin morgens spaeter aufgestanden, um den Zustand meiner Fuesse in Ruhe zu ueberpruefen. Juergen, Carlos und Juan sind puenktlich gestartet, ich spaeter.

Ein heisser und langer Weg durch die nordspanische Hochebene
Erster Blick auf die heutige Herberge: klein aber fein (voellig neu eingerichtet)
Abendbrot vor dem Refugio mit meinen neuen Camino Amigos Carlos und Juan.

Calzadilla de Tera, 21.6.2009

Da waren es nur noch zwei : Juergen und ich auf dem Weg nach Calzadilla. Der letzte Blick zurueck auf die Meseta von Zamora
Unterwegs: die aelteste bekannte Jakobsstatue (13.Jh) ; schoen ist sie nicht!
Pause am Fluss Tera
Seniorentreff und Refugio; nagelneu von der EU bezahlt! Hier haben wir uebernachtet. Meinen Fuessen geht es schlecht !

Tabara, 20.6.2009

Morgenrot, denn wir starten wegen der Hitze immer gegen 6.30h. ...Und wieder .... weit und heiss ist der Weg Juergen und ich (mit neuem Hut) nach Klettertour am Stausee

Riego del Camino, 19.6.2009

Georg ist in Zamora geblieben, um seine Knie zu schonen. Juergen und ich sind aus unserer 6-er Gruppe noch uebrig .
Stausee mit Wasserbedarf

Kirche am See, aber wo ist der See?
Stoerche schaffen es fast ueberall , ihre Nester zu bauen!
Abends gesellen sich zwei spanische Neueinsteiger zu uns: Carlos, Zahnarzt aus Sevilla und Juan, Beamter aus Sevilla. Beide sind besonders nett. Sie können sich aber nicht vorstellen, dass man im Juni durch die Extremadura wandern kann.